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Bildergalerie: Römerfest in Obernburg |
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online seit Dienstag, 06. Oktober 2009 Fotos von Petra Pettmann
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AEGINA Bildergalerie Nr. 1 |
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online seit Montag, 05. Oktober 2009 Die Galerie über die Entstehung des Nachbaus eines römischen Frachtschiffes.
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AEGINA - mit dem Römerschiff durch's Ried |
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online seit Montag, 15. Juni 2009 Erster Lohn nach harter Arbeit: Am 5. Juni konnten Jörg Lotter und Daniel Usher ihr Werk erstmals einem begeisterten Publikum präsentieren. Als besondere Attraktion des literarisch-archäologischen Abends im Mörfeldener Museumsgarten zog der Nachbau eines römischen Frachtschiffs viele neugierige Blicke auf sich. Zum ersten Mal durfte er auch den Namen "aegina" tragen, den das Schiff mit einer römischen Quellnymphe teilt. - Schließlich sollen die Götter wohlgesonnen sein, wenn aegina auf Jungfernfahrt gehen wird.
Fotos: Petra Pettmann
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Nachbau des Typs Zwammerdam III |
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online seit Donnerstag, 04. Juni 2009 Idee und Ausführung: terraplana-Mitglieder Jörg Lotter und Daniel Usher
Das Original: „Zwammerdam III“ zählt zu den kleineren Frachtschiffen der römischen Provinzen nördlich der Alpen. Diese sicherten den Warenverkehr auf den ruhig dahinfließenden Seitenarmen der großen Ströme ähnlich des heutigen Landgrabens bei Groß-Gerau. Das noch über 10 m erhaltene Original aus Eichenholz und Weißtanne wurde in unmittelbarer Nähe zu dem römischen Truppenlager in Zwammerdam / NL (Nigrum Pullum) während der Ausgrabungskampagne der Jahre 1968 - 1974 entdeckt. Es setzt sich aus einem mit Spanten verstärkten, trogartig ausgehöhltem Baumstamm (Eiche) und einem Setzbord (Weißtanne) zusammen. Aufgrund der Fundzusammenhänge ist eine Datierung des Kahns zwischen 150 und 225 n. Chr. anzunehmen.
Die Idee: Schifffahrtbegeisterte Mitglieder unseres Vereins „terraplana - Gesellschaft für Archäologie im Hessischen Ried e.V.“ entwickelten im Sommer 2007 die Idee, ein römisches Lastenschiff vom Typ „Zwammerdam III“ nachzubauen und damit auf dem Landgraben bis zum Rhein zu staken.
Der Nachbau: Im September 2008 startete das Projekt unter Federführung von Jörg Lotter und Daniel Usher. Als Bauholz diente Pappel für den Grundkörper (Einbaum), Eiche (Innenausbau und Ruder), Kiefer (Oberbord), Fichte (Mast, Rahe) und Robinie (Spanten). Ca. 100 Nägel aus Eisen wurden selbst geschmiedet, Hölzer über offenem Feuer gebogen, Spalten mit Hanf und Rindenbast abgedichtet. Ein Segel aus grobem Leinen, Stakenhölzer aus Fichte, und Holzpech zum Abdichten des Schiffsbodens kamen zum Einsatz. Der Nachbau ist 6,60 Meter lang und wiegt je nach Ausrüstung zwischen 250 und 300 kg. Für die Realisierung waren 300 Stunden Arbeitseinsatz nötig. Bis auf wenige Ausnahmen wurden ausschließlich Werkzeuge verwendet, die in ähnlicher Form auch römischen Schiffsbauern zur Verfügung standen.
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